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Unternehmen

Gerhard Helmeke, der Begründer der Bau & Kunstglaserei Helmeke wurde 1938 in Stendal geboren. 1953 begann er die Lehre als Glaser bei der Glaserei Helling in Stendal, Rohrstraße. Gerhard Helmeke arbeitete im VEB Kreisbaubetrieb, der aus der Glaserei Helling mit hervorging, in der Kundenbetreuung sehr selbständig. Auch nach Feierabend erfüllte er so manchen Kundenwunsch.

1976 erwarb Gründerer das Grundstück Michaelstr. 6 wo er eine kleine Werkstatt baute. Die Aufträge wurden dort immer mehr, sodass er sich im Juni 1980 entschloss, den in der DDR schwierigen Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Nicht die Auftragslage, sondern der permanente Materialmangel war die Herausforderung in dieser Zeit. Glasgestaltungen mit Bleiverglasungen und Spiegel bildeten die Hauptschwerpunkte.

Schon damals setzte die Glaserei Helmeke besondere Aktzente in der Stadt Stendal. Ein mit Werbung gestalteter Barkas (Kleinbus) sorgte für Aufsehen. Dann wurde in der Brüderstraße 32 ein Ladengeschäft speziell für Spiegel eröffnet. Durch die vielen Gestaltungs- und Präsentationsmöglichkeiten entstand schnell der Begriff „Spiegelex“ in Anlehnung an die „Exquisitläden“ in der DDR, in denen besondere Dinge zu kaufen gab. 2 Tage Öffnungszeit in der Woche reichten aus, um genügend Aufträge zu erhalten.
Das Haus in der Brüderstraße war marode und so wurde durch einen Wasserrohrbruch zu Weihnachten 1983 das Geschäft völlig zerstört. Gerhard Helmeke dachte aber nicht an Aufgeben- im Birkenhagen 8 wurde ein neues Geschäft ausgebaut und eröffnet.

Mit der Wende änderte sich plötzlich alles. Es gab keinen Materialmangel mehr, dafür brachen die Aufträge massiv ein. Für Glasgestaltung im privaten Bereich gab es keine Nachfrage mehr. Die Bauglaserei wurde dann erweitert und die Bildereinrahmung sowie der Kunsthandel in die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die Glasgestaltung kam wieder in Schwung. Die intensive Bautätigkeit der Neuapostolischen Kirche in Sachsen-Anhalt führte zu Aufträgen in über 60 Kirchen in ganz Sachsen-Anhalt und den angrenzenden Bundesländern. Kleinere Dorfkirchen in der Altmark, viele Jugendstil- Treppenhausfenster, das Rathaus, die Gaststätte „Grüne Laterne“, der Rittersaal der Sparkasse u.s.w. sorgten für gute und interessante Aufträge. 1993 zog das Ladengeschäft an die zentrale Marktlage Marienkirchstr. 4 um. Gerhard Helmeke schaffte es, das Unternehmen sicher in die neue „Wirtschaftswelt“ hineinzuführen.

Zum 01.05.2001 trat Gerhard Helmeke in den Ruhestand und übergab das Geschäft an seinen Sohn Jörg Helmeke.

Inhaber Jörg Helmeke

Jörg Helmeke wurde 1965 in Stendal geboren.

Nach der Schulausbildung erlernte er zunächst den Beruf des Maschinen- und Anlagenmonteurs.
Danach qualifizierte er sich zum Glaser und legte 1989 die Meisterprüfung ab.
Am 1. Mai 2001 übernahm er den Betrieb von seinem Vater Gerhard Helmeke.